Archiv für Gesprochenes Deutsch

Geschichte

 

Die Geschichte des AGD beginnt mit der Gründung des "Deutschen Spracharchivs" 1932 durch Eberhard Zwirner. Nach über 70 Jahren unter diesem Namen wurde das Spracharchiv 2004 umbenannt in "Archiv für Gesprochenes Deutsch", um die Fokussierung des Archivs auf die gesprochene Sprache und den deutschen Sprachraum deutlicher zum Ausdruck zu bringen.

2008 Im Rahmen der 14. Arbeitstagung zur Gesprächsforschung veranstaltet das Archiv die erste Fachmesse zur Korpustechnologie.
2007 Das Projekt "Forschungs- und Lehrkorpus" (FOLK) wird bewilligt. Die Entwickler von GAT bilden eine Arbeitsgruppe, um das Transkriptionssystem zu überarbeiten (Projekt "GAT 2").
2007 Die Leitung des AGD übernimmt Dr. Martin Hartung. Die Website des Archivs wird komplett überarbeitet.
2004 Sylvia Dickgießer übernimmt die Archivleitung. Das "Deutsche Spracharchiv" wird umbenannt in "Archiv für Gesprochenes Deutsch".
2003 Wissenschaftlerversion der DGD im Internet nutzbar.
2002 Prof. Werner Kallmeyer übernimmt die Archivleitung.
2002 Öffentliche Version der DGD im Internet nutzbar.
1997 Beginn des von der Volkswagenstiftung geförderten Projektes "Datenbank Gesprochenes Deutsch (DGD)", mit dem die Bestände des DSAv digitalisiert und über das Internet nutzbar gemacht werden sollen.
(Leitung: Prof. Reinhard Fiehler und Dr. Peter Wagener)
1994 Beginn der Digitalisierung der analogen Tonträger.
1991 Dr. Peter Wagener übernimmt die Leitung des DSAv.
1979 Das DSAv wird nach Mannheim verlegt.
1977 Die Leitung übernimmt Edeltraud Knetschke.
1972-76 Die Leitung übernimmt Prof. Dr. Gerold Ungeheuer, Leiter des Instituts für Kommunikationsforschung und Phonetik der Universität Bonn.
1971 Das DSAv wird in das IDS eingegliedert, die Außenstellen Braunschweig und Münster werden in Bonn zusammengelegt. Dabei übernimmt Prof. Dr. Klaus Kohler die Leitung von Eberhard Zwirner.
1969 Die Tübinger Außenstelle des DSAv wird zur eigenständigen Tübinger Arbeitsstelle "Sprache in Südwestdeutschland".
1960-61 Erhebung von 400 Aufnahmen durch J. Alan Pfeffer (Buffalo-University, N.Y.) der "landschaftlich gefärbten Umgangssprache" im gesamten deutschen Sprachraum (D, Ö, Schweiz, Elsaß) ("Pfeffer-Korpus").
1960-64 In der DDR wird eine Erhebung ("Korpus Deutsche Mundarten: DDR") nach dem Muster von Eberhard Zwirner durchgeführt (1600 Tonaufnahmen), die 1992 in den Bestand des DSAv übergeht.
1963 Eberhard Zwirner wird an den neugegründeten phonetischen Lehrstuhl in Köln berufen.
1959 Außenstelle in Tübingen (ab 1969 selbständig).
1957 Eberhard Zwirner geht mit einem Teil des Instituts als Professor nach Münster, in Braunschweig bleibt eine Außenstelle.
1955-60 Erhebung von 5500 Tonaufnahmen in 1000 Orten der BRD, Österreichs und des Elsaß unter der Leitung von Eberhard Zwirner ("Zwirner-Korpus").
1944 Bei einem Bombenangriff werden die Sammlungen in Braunschweig fast vollständig vernichtet.
1940 Das DSAv überlebt als "Staatliches Institut für Lautforschung" in Braunschweig im Haus "Salve Hospes".
1932 Eberhard Zwirner gründet in Berlin das DSAv.


Letzte Aktualisierung: 19.11.2008

Projekte

FOLK

DGD 2.0

FOLKER

GAT 2

REDE

Stichworte

Mundarten

Sprachatlas

Alignment

Transkription

DIDA

COSMAS II